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Hobelwerkstatt

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Unser Vermieter hatte leider richtig gelegen. Schon in der Nacht hat der Regen begonnen und sollte auch nicht aufhören. So haben wir den Morgen im Bettchen verbracht. Das war nach all den anstrengenden Tagen auch mal ganz nett. Gegen Mittag sind wir dann in einen Pub umgezogen. Ein bisschen was trinken und im Internet surfen. Auch mal sehr nett.

Gegen 17:00 Uhr kam dann sogar noch die Sonne raus. Mal schaun was sich daraus noch entwickelt.

Heute hat sich das Wetter wieder beruhigt und bei angenehmen Temperaturen und nur leichten Regenschauern starteten wir den Tag. Auf der Tagesordnung steht heute Tintagle. Hier soll die Sage um König Arthus begonnen haben. Bei der Ankunft am Kassenhäuschen war die Luft voller Wasser und der Wind der von der See in den Canyon peitschte machte es nicht angenehmer. Aber nach einem kurzen Film über die Burg und die Arthus Sage war alles schon wieder vorbei. 

Also fix auf zur Burg. Das einzige Problem war, wir waren lange bergab gegangen und die Burg war weit über uns. Also ging es viel hohe Stufen bergauf und dann wurde man auch mit einem schönen Ausblick belohnt. Ein Schwert steckte jedoch in keinem Stein hier. Nicht mal das Loch im Stein haben wir gefunden. Auf dem Weg zurück hieß es dann wieder viele unregelmäßige Stufen runter, über die Brücke und dann viele unregelmäßige Stufen wieder hoch.

Was waren wir froh als wir wieder im Auto saßen. Nun überlegten wir kurz was wir heute noch erleben wollten und entschieden uns auf dem Heimweg zu schauen und vielleicht bei einem Flughafen mit alten Militärflugzeugen halt zu machen. Doch es sollte anders kommen.

Auf unserem Weg stand ein kleines Schild, das auf einen Wasserfall hinwies. Da es auf dem Weg lag und Frank (wohl eher Mella) es unbedingt sehen wollte, hielten wir an. Schon am Parkplatz stand ein Schild das uns aufklärte, das der Wasserfall ca. € 6,50 pro Person kosten soll. Recht teuer für etwas Wasser ab nun waren wir schon da.

Mit dem Auto waren wir schon wieder recht hoch gefahren und so führte der Fußweg natürlich bergab. Als wir endlich den kleinen Flusslauf erreicht hatten ging es erst parallel mit dem Fluss dann mit dem Wasserfall bergauf. Dort hätten wir dann den Eintritt zahlen sollen und dann wieder bergab klettern sollen um den Wasserfall auch zusehen. Da hatten wir nun definitiv keine Lust mehr drauf.

Der von der guten Dame empfohlen Rückweg ging dafür doppelt und dreifach so hoch und nahm kein Ende. Ohne Geld dazulassen gab es wohl nicht die besten Empfehlungen von ihr. Völlig erschöpft wollten wir nur noch zu unserem B&B und dort gab es erst einmal ein kleines Schläfchen.

  

Am Abend im Pub gab es dann noch einen kleinen versöhnlichen Burger, der vielleicht etwas gut gemeint war

Den 8. Tag verbrachten wir im Regen. Schon in newquay hatten wir schlechtes Wetter. Und dieses sollte sich auch auf der Fahrt nicht ändern. Die engen Straßen wurden zur Herausforderung. Die B&B's die wir auf dem Weg uns angeschaut haben machten einem mehr Angst als Freude brachten. Schon die Leute in den Pubs wirkten wie aus einem Film. Nur leider keinem guten Film. Daher beschlossen wir etwas mehr Geld für ein schönes Hotel in Lynmouth auszugeben und hatten bei dem Regen wenigstens einen schönen Ausblick und gute Getränke.

 

Der 8. Tag wird noch nachgereicht!

Nun ist es so weit! Wir haben das ständige Herumfahren satt. Koffer packen, auschecken, etwas herumfahren, neue Unterkunft finden, auspacken ... Oh schon wieder Abend. Und um es gleich richtig zu verändern sind wir auch gleich aus der ganzen Region weg. Einfach zuviel Regen hier! Aber zum Abschied gab es noch beeindruckende Bilder für uns.

Auf unserem Weg schauten wir uns noch schnell die Stadt Bath an, eine wirklich schöne alte Römer Siedlung und dann ging es zu unserem neuen Ziel:  Wales - Port Talbot

Leider haben wir hier eine kleine Industrie Stadt mit einer großen Eisenhütte erwischt. War wohl nicht das kleine Fischerdorf das wir dachten. Aber unser Hotel ist nett und die Gegend ist bestimmt toll. Leider ist uns der Regen bis hierher gefolgt. Warten wir mal morgen ab.

Auf in die Wälder!

so, heute wollen wir also unsere neue Umgebung erkunden. Unser Ziel sind die Wasserfälle bei Ystradfellte. Uns ist inzwischen bewusst, dass wir hier nie nach dem Weg fragen brauchen. Walisisch ist nicht so einfach. Ein "dd" ist mehr ein englischen "th" und ein "ll" soll sich wohl so anhören als wenn man l sagt, aber dabei so stark Luft reinzieht das es zischt. Alles etwas anders hier.

Nachdem wir unsere kleine Stadt und die Industrie hinter uns gelassen haben, geht es ab in die wunderschöne Natur. Auch hier gibt es nur sehr kleine, dafür aber sehr steile Straßen. Man benötigt etwas Fantasie beim Autofahren. 

Nachdem alle Probleme beim Parkplatz gelöst waren ging es auf eine kleine Wanderung. Die ersten 20 min gab es einen schönen breiten Weg. Das sollte sich jedoch noch ändern. Plötzlich ging es lange Zeit steil bergab und, da um uns ein Hochmoor ist, ist auch schon mal Wasser auf dem Weg.

Nach einer langen Wanderung und vielen Stufen waren wir dann beim Wasserfall. Sehr beeindruckend.

 

Der Rückweg hat uns dann jedoch auch beeindruckt. Mann, ging das lange bergauf.

Die Dörfer hier sind, so scheint es uns, sehr arm. Wir haben stets nach einem Lokal Ausschau gehalten und sogar zwei mal angehalten. Aber nach einem Getränk sind wir lieber wieder gegangen. Selten haben wir so ranzige Innenausstattungen gesehen.

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